07 Juni 2006

Stiertier



Die Reihenfolge ist immer gleich. Am Anfang stürmt der Stier wutschnaubend in die Arena und die mutigen Helfer verstecken sich vor 600kg Muskeln hinter den Holzwänden. Der Stier läuft paar Runden hin und her. Nach einem Tusch der Kapelle kommt der Picador, zu Pferd, mit einer Lanze. Die haut er in den Stiernacken, so lange, bis der Stier kräftig aus selbigem blutet. Ab jetzt ist der Stier so geschwächt, dass die Stierkämpfer mit ihren Tricks anfangen können. Der erste davon ist, den Stier nochmal bisschen rumlaufen zu lassen, der zweite ist, ihm Banderillas, eine Mischung aus Harpune und Girlande, in den Rücken zu stecken. Etwas später betritt der große Meister im dritten Teil die Arena und performt seine Show, die hauptsächlich darin besteht, den Stier mithilfe des roten Tuchs möglichst nah an ihm vorbeilaufen zu lassen, bzw. am Körper vorbei zu führen. Applaus gibt es, wenn der Stier einen ganzen Kreis um den Matador läuft. Wenn der Stier kaum noch auf das Tuch reagiert, holt sich der Matador vom Rand ein Schwert. Mit diesem versucht er, den Stier mit möglichst einem einzigen Stich zwischen die Schulterblätter bis ins Herz zu töten, was aber oft erst nach mehreren Versuchen klappt.

Die beiden Fotos: Der Stier am Anfang, ungeschwächt, ein beeindruckendes Urtier.
Auf dem zweiten Fotos holt eine Herde hübscher Kühe den Stier aus der Arena ab, weil er vom Picador so sehr verletzt wurde, dass er vor Schwäche stolpert.

Weitere Infos in der Wikipedia oder im Internet.

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